Deutscher Ernährungstag 2026: Bundesminister Alois Rainer würdigt das Projekt eat
Dass regionale und nachhaltige Ernährung immer stärker in den Fokus rückt, zeigte der Deutsche Ernährungstag 2026 eindrucksvoll. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis diskutierten darüber, wie die Ernährungswende gelingen kann und welche Projekte bereits heute erfolgreiche Lösungen entwickeln.
Für uns war die Veranstaltung ein besonderer Meilenstein: In seiner Eröffnungsrede erwähnte Bundesminister Alois Rainer unser Verbundprojekt ausdrücklich als gelungenes Praxisbeispiel. Der Minister hatte eat bereits im Rahmen eines Besuchs in der Region kennengelernt und hob die Bedeutung unserer Arbeit für eine zukunftsfähige Außer-Haus-Verpflegung hervor.
Für das gesamte Projektteam ist diese Anerkennung eine große Motivation. Sie zeigt, dass regionale Wertschöpfungsketten, die Vernetzung von Erzeugern und Küchen sowie die praktische Unterstützung von Einrichtungen bundesweit als wichtige Bausteine einer nachhaltigen Ernährung wahrgenommen werden.
eat und BiOLogisch zeigen gemeinsame Lösungen
Auch auf der Fachveranstaltung selbst war unser Projekt vertreten. Vera Stolle-Brüers von ProZept e. V. stellte gemeinsam mit dem Projekt BiOLogisch vor, wie beide Projekte in den Regionen Oldenburg und Wesermarsch zusammenarbeiten.
Unter dem Titel „Effizienz. So wird Regionalität zum Standard.“ zeigte sie, dass erfolgreiche Ernährungswende nicht nur gute Ideen braucht, sondern vor allem funktionierende Strukturen.
Im Mittelpunkt standen drei Handlungsfelder:
- Vernetzung: Erzeuger und Küchen werden gezielt zusammengebracht, um regionale Lieferbeziehungen aufzubauen.
- Beratung: Einrichtungen erhalten Unterstützung dabei, regionale und biologische Lebensmittel wirtschaftlich und praxisnah in ihre Speisepläne zu integrieren.
- Digitale Logistik: Mit der Regiothek entsteht eine digitale Plattform, die Bestellungen und Lieferprozesse vereinfacht und regionale Vermarktung erleichtert.
Gemeinsam schaffen BiOLogisch und eat damit die Voraussetzungen dafür, dass regionale Lebensmittel einfacher den Weg in Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Betriebskantinen finden.
Gemeinsam für eine nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung
eat wird gemeinsam von den Landkreisen Wesermarsch und Oldenburg, der Stadt Oldenburg, dem Ernährungsrat Oldenburg, der Regionalwert AG Bremen & Weser-Ems sowie zahlreichen weiteren Partnern umgesetzt. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, regionale Wertschöpfungsketten zu stärken und eine gesunde, nachhaltige Außer-Haus-Verpflegung in der Region voranzubringen.
Die Erwähnung durch Bundesminister Alois Rainer verstehen wir deshalb nicht nur als Anerkennung unserer bisherigen Arbeit, sondern auch als Ansporn, den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit unseren Partnern konsequent weiterzugehen.
Video: Im obigenVideo (©BMLEH) sehen Sie den Ausschnitt aus der Eröffnungsrede von Bundesminister Alois Rainer beim Deutschen Ernährungstag 2026